Abfälle gehören nicht in den Wald.
Wer Gartenabfälle, Grünschnitt und andere Abfälle einfach in Wald und Feld entsorgt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Dies kann für den Verursacher ein Bußgeld von mehreren hundert Euro, in extremen Fällen bis zu 50.000 Euro zur Folge haben.
Eine besonders umfangreiche Ablagerung haben bereits Ende Februar die Stadt Sundern und das Regionalforstamt Oberes Sauerland im Stadtgebiet Sundern auf dem Rolsenberg zwischen Recklinghausen und Endorf beseitigen müssen. Mit schwerem Gerät (Kettenbagger mit Greifer und Großcontainern) mussten die Abfälle ausgeräumt und sortiert werden (s. Fotos.) Insgesamt fielen 49 t organische Abfälle und 2 t Restabfälle an, die Gesamtkosten in Höhe von ca. 8.500 Euro verursachten. Es fanden sich auch belastetes Altholz, verbrannte Kunststoffreste sowie Elektroschrott. „Hier entstehen illegale Müllkippen mit unkalkulierbaren Risiken für Mensch und Natur“, so Abfallberater Peter Froning. Die Kosten der Stadt Sundern werden über die städtischen Abfallgebühren wieder hereingeholt. „Alle Bürgerinnen und Bürger zahlen für die Umweltsünden einiger Weniger ohne Einsicht!“
Nun soll ein Zaun mit Hinweisschildern die weitere Verschmutzung und illegale Ablagerungen verhindern. Der Bürgermeister der Stadt Sundern, Detlef Lins sowie Ferdinand Drescher, Fachgebietsleiter des Forstamtes Oberes Sauerland appellieren dringend im Interesse der Umwelt an alle Bürgerinnen und Bürger unbedingt die vorhandenen Strukturen wie die Biotonne und die verschiedenen Grünschnittannahmestellen zu benutzen. Weiterhin hilft die bequeme und kostenfreie Möglichkeit der Sperrgutabfuhr, Möbel und Matratzen ordnungsgemäß zu entsorgen. Sie findet übrigens in diesen Tagen wieder statt. Einfach anmelden und abholen lassen.
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Waldfläche am Rolsenberg ausgebaggert
Mittwoch, 14. März 2012







