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Gebührenentwicklung „Musterfamilie“ (2001 bis 2017)“
Dienstag, 10. Januar 2017

  1. Auf Grundlage der Beschlussfassungen vom Rat am 15.12.2016, zahlt die "Musterfamilie" (= 4-Personenhaushalt) in Sundern für sämtliche Dienstleistungen der SW Sundern (Wasserver- sowie Abwasser- und Abfallentsorgung) für 2017 eine Gesamtgebühr von 1.245,95 €. Damit zahlt die Musterfamilie 34,73 € mehr als in 2016. Dies entspricht einer Gesamtsteigerung von 2,9 %. Ursache dafür ist allein die Erhöhung der Abfallgebühren (s.u.). Diese ist aufgrund der schlechten Ergebnisse der europaweiten Ausschreibung der Entsorgungsdienstleistung erforderlich.

  2. Die "Musterfamilie" in Sundern zahlt für eine ordnungsgemäße Versorgung mit Trinkwasser sowie ordnungsgemäße Entsorgung von Abwasser und Abfall gerade einmal 103,83 € pro Monat bzw. knapp 26 € pro Monat und pro Person.

  3. Die Kostensteigerungen bei den SWS betragen im Zeitraum 2001 bis 2017 -also für einen Zeitraum von 16 Jahren- insgesamt gerade einmal 18,9 %. Dies bedeutet, dass unsere "Musterfamilie", bezogen auf das Jahr 2001 (= Jahr der Einführung der Biotonne!), in 2017 für die gleichen Dienstleistungen 198,25 €/a mehr bezahlt. Im Schnitt musste sie damit 12,39 € pro Jahr mehr bezahlen. Dies bedeutet eine durch-schnittliche jährliche Kostensteigerung von knapp über einem Prozent (~1,09 %). Damit liegen die SW -insgesamt gesehen über alle 3 Sparten- in diesem Zeitraum im Durchschnitt immer deutlich unterhalb der jährlichen Inflationsrate von Deutschland (~ 2%). Diese Tatsache ist umso bemerkenswerter, da in dem Zeitraum von 2001 bis 2016 erhebliche Investitionen von über 52 Mio. € in den Bereichen Wasser (ca. 30 Mio. €) und Abwasser (ca. 22 Mio. €) getätigt werden mussten!

  4. Bei den SWS haben sich die Wassergebühren (inkl. Grundgebühr) in den letzten 16 Jahren um +18,2 % erhöht. Nach 7 konstanten Jahren konnte für 2017 das Wassergeld von netto 1,31 €/m³ auf 1,25 €/m³ und damit um 4,6 % gesenkt werden. Die Musterfamilie zahlt somit inkl. 7% MwSt. immerhin 10,27 €/a weniger. Dies entspricht einer Senkung der Wassergebühren (inkl. Grundgebühr, die mit netto 8,75 €/mon unverändert bleibt) von 3 %. Die Abwassergebühren (Summe aus Schmutzwasser(SM)- und Niederschlagswasser(NSW) -Gebühr) sind in diesem Zeitraum mit insgesamt +30,2 % am stärksten angestiegen, sind aber nun schon zum fünften Mal in Folge konstant geblieben. Für die "Musterfamilie" liegen sie aber nur um 3,7 % höher als in 2008 (bezogen auf den "Frischwassermaßstab" also vor der Pflichteinführung der "getrennten Gebühr"). Die Einführung der getrennten Gebühr hat somit die Mehrpersonenhaushalte deutlich entlastet (bei der "Musterfamilie" um -14,3 %!). In 2011 zahlte die "Musterfamilie" aber wieder in etwa die gleiche Abwassergebühr wie in 2008 beim Frischwassermaßstab. Im Bereich Abfall verzeichnen die SWS im Betrachtungszeitraum von 2001 bis 2017 insgesamt immer noch eine Gebührensenkung von -5,1 %. Für die Abfallentsorgung in 2017 zahlt aber die Musterfamilie 228 € und damit 45 € mehr als in 2016. Dies entspricht einer nicht unerheblichen Steigerung von +24,6 %.

Weitere Informationen finden Sie hier: Gebührenentwicklung 2001-2017 (PDF)

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